Ich glaube, mittlerweile hab ich tatsächlich ein kleines Realitätsproblem.
Ich weiß, dass da Donnerstag war und ich sehr viel geweint habe.. und dann fing ich an jeden Gedanken und jedes Gefühl in Nebel zu verhüllen. Die kompletten nächsten Tage sind eher verschwommen und gehen ineinander über, aber eins hatten sie sowieso alle: Flucht aus der Welt!
Ich hab meine eigene kleine Welt: ich tanze im Sommerkleid durch die Straße, hoch über die Weinberge, höre Musik und schweife in Melancholie, während die Sonne scheint. Das ist die Alles-Ist-Gut-Welt.
Manchmal, da verfolgen mich nachts aber viele Schatten und überall sind Geräusche, die eigentlich leise sein würden, ich sie aber so laut höre, dass sie meine Musik übertönen. Sie sind nicht da, aber sie treiben mich in den Wahnsinn, denn ich weiß, dass es sie eigentlich nicht gibt, aber immer wieder taucht der Gedanke auf: "Was, wenn sie doch da sind." und ich drehe mich um.
Mal ist sie aber auch die schönste der Welten: die Mondnacht. Ich tanze wieder durch die Straße, aber der Mond und die Sterne leuchten und es ist friedlich, ich denke viel und bin zufrieden. In den Momenten kann ich mich verträumen, so sehr, dass alles irgendwie gut ist. Den Nachthimmel und die vielen Lichter mag ich sowieso am Liebsten.
Aber wenn ich morgens aufwache, dann bin ich in der Realität. Alles überfordert, jeder verlangt Dinge von einem und man will nur fort. Und was macht man in solchen Momenten?
Ich, ich fliege in meine kleine Welt, die so unterschiedlich sein kann, aber das nehme ich immer in Kauf, weil selbst die Schattenwelt irgendwie beruhigender ist als die Realität. Da ist es wenigstens nicht total leer und dennoch irgendwie hoffnungslos, verzweifelt und einsam.
“Aber ich möchte nicht unter Verrückte kommen,” meinte Alice. “Oh, das kannst du wohl kaum verhindern”, sagte die Grinsekatze: “Wir sind hier nämlich alle verrückt. Ich bin verrückt. Du bist verrückt.” “Woher willst du wissen, dass ich verrückt bin?”, erkundigte sich Alice. “Wenn du es nicht wärest”, stellte die Grinsekatze fest, “dann wärest du nicht hier.”
Sonntag, 18. März 2012
Samstag, 10. März 2012
Du kannst Deine Gefühle nicht auskotzen!
Es ist egal, was man tut um diese Gefühle loszuwerden. Man kann sie nicht vernichten, indem man sich den Finger in den Hals rammt.
Man kann die Leere nicht füllen, indem man alles schluckt und schluckt. Am Ende ist man irgendwie voll, aber trotzdem immernoch leer.
Man kann die Gefühle und Gedanken nicht in Alkohol ertränken, denn irgendwann tauchen sie wieder auf und ziehen Dich mit hinunter in den Abgrund.
Sie besitzen Dich, lenken Dich, beeinflussen Dich, aber das Schlimmste ist, dass DU besessen bist. Sie haben Besitz von Dir ergriffen und lassen Dich nicht gehen, egal, wie sehr du auch flehst.
Sie machen Dich zu dem, was du bist. Ohne diese Gedanken und diesen Drang wärst du nichts. Wo würdest du Dich festhalten, wenn alles unter Dir schwankt, wer würde Dich auffangen, wenn du fällst und wer wird Dich festhalten, wenn du im Treibsand zu versinken drohst?
Du denkst, du hast die Kontrolle?! Falsch, die Krankheit kontrolliert Dich und du bist ihr hilflos ausgeliefert, denn du gehörst ihr ganz allein!
Man kann die Leere nicht füllen, indem man alles schluckt und schluckt. Am Ende ist man irgendwie voll, aber trotzdem immernoch leer.
Man kann die Gefühle und Gedanken nicht in Alkohol ertränken, denn irgendwann tauchen sie wieder auf und ziehen Dich mit hinunter in den Abgrund.
Sie besitzen Dich, lenken Dich, beeinflussen Dich, aber das Schlimmste ist, dass DU besessen bist. Sie haben Besitz von Dir ergriffen und lassen Dich nicht gehen, egal, wie sehr du auch flehst.
Sie machen Dich zu dem, was du bist. Ohne diese Gedanken und diesen Drang wärst du nichts. Wo würdest du Dich festhalten, wenn alles unter Dir schwankt, wer würde Dich auffangen, wenn du fällst und wer wird Dich festhalten, wenn du im Treibsand zu versinken drohst?
Du denkst, du hast die Kontrolle?! Falsch, die Krankheit kontrolliert Dich und du bist ihr hilflos ausgeliefert, denn du gehörst ihr ganz allein!
Mittwoch, 7. März 2012
Aller Anfang ist schwer...
Um sich eine kleine Welt aufzubauen, in der man sich wohlfühlt, da braucht es schon ein wenig Zeit und kreative Phasen.
Ich bin ein Mensch, der Veränderungen hasst, aber in Sachen Layout lebe ich von Veränderungen und der Herumspielerei mit der Kreativität und den Möglichkeiten, deshalb wird es hier wohl andauernd komplett verschieden aussehen als am Tag davor, aber meine Welt ist eben wandelbar :)
Ich bin ein Mensch, der Veränderungen hasst, aber in Sachen Layout lebe ich von Veränderungen und der Herumspielerei mit der Kreativität und den Möglichkeiten, deshalb wird es hier wohl andauernd komplett verschieden aussehen als am Tag davor, aber meine Welt ist eben wandelbar :)
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